Heute haben alle Kinder zusammen mit mir eine Fahrradtour am Tamagawa entlang nach Futako-Tamagawa gemacht, um für ihre Mutter ein Muttertagsgeschenk zu kaufen. Die Sonne hat geschien und es war warm, aber es war so stürmisch, dass es manchmal wirklich schwer war, dagegenan in die Pedale zu treten...auf dem Rückweg hatten wir dann den Wind aber im Rücken!
Gestern hatte ich einen Nachmittag mal für mich und ich bin nach Asakusa gefahren. Ich war ja neulich schon da, als ich eine Freundin vom Flughafen abholte und dann zu ihrem Hotel brachte, aber gestern habe ich etwas mehr Zeit da verbracht. Um den Park rum sind viele kleine Strassen mit Souvenirlaeden und es war ziemlich voll. Viele Touristen, aber auch Japaner. Ich bin einmal um den großen Park rum und dann später an einer der großen Strassen zurück zur Station. Ich mag Asakusa nicht besonders,irgendwie wirkt das da alles etwas schmutzig und viel zu groß und leer. Ich weiß nicht, ich hatte es mir irgendwie anders vorgestellt.
Asakusa ist bekannt für die Läden, die Kochbedarf anbieten und künstliches Essen, welches ja hier in allen Restaurants im Schaufenster ausgestellt ist. In einem meiner ersten Blogeinträge sieht man ein Crêpe-Restaurant und die vielen künstlichen Crêpes, die da ausgestellt sind. Ein so ein Teil kostet um die 6.000-8.000 Yen...nach oben hin natürlich keine Grenze.
Ebenfalls bekannt ist Asakusa für den bedeutendsten und ältesten buddhistischen Tempels "Senso-ji" von Tokyo. Gleich daneben ist ein ist der Asakusa-Schrein.
Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges war Asakusa als Vergnügungsviertel bekannt, man kann dort noch viele Gebäude der 50er und 60er Jahre sehen. Es siedelten nach und nach Kabuki-Theater und auch westliches, wie Kinos an, doch Shinjuku oder Shibuya haben dann mehr und mehr an Popularitaet in der Vergnügungsszene zugenommen.
Diese alten Gebäude haben mir schon gefallen, nur eben diese großen leeren Hauptstraßen nicht.
Monchichi-Laden. Meine Mutter hatte als Kind welche, ich weiß gar nicht, ob die auch in Deutschland wieder in Mode gekommen sind.
Alles unecht...
Erinnert einen irgendwie an den Zauberstabladen aus der Winkelgasse...
Schreine für Zuhause.
Wie ich Menschenmassen liebe...
Lampe eines Kugelfischrestaurants.
Touristenattraktion sind auch die Rikschafahrten.
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