Ganz ohne Fotos gehe ich dennoch nicht ins Bett, heute lautet das Motto: PURIKURA. Vielleicht kennt ihr das schon, dennoch erkläre ich nochmal kurz, was das ist.
Purikura-プリクラ, kurz für purinto kurabu- sind kleine Fotos, die man nach und bei der Aufnahme mit vordefinierten Rahmen, Bildern, Texten schmücken kann.
Die ersten Purikura-Automaten kamen im Juli 1995 auf den Markt, entwickelt von Atlus und Sega. Es geht nicht unbedingt darum, nachher Fotos zu haben, viel mehr, Spaß zu haben und sie zu sammeln und tauschen. Deshalb haben Melanie und ich das sehr ausgenutzt und sind sehr oft welche machen gegangen. Man findet sie in fast jeder Spielhalle und vorne am "Empfang" gibt es in einigen davon Kostüme und Perücken, die man sich dafür ausleihen kann. Der Spaß kostet 400 Yen, für 6 Fotos, die geschossen werden. 2 Personen haben gleichzeitig nachher in dem der Fotomaschine benachbarten Bearbeitungsraum, die Möglichkeit, die Fotos zu verzieren, 2 Touchscreenbildschirme sind dafür vorhanden und es kommen 2 Mal diese 6 Fotos aus dem Drucker nachher raus. So, wie sich die beiden Personen an den Displays die Fotos verziert haben. Die Fotokabine ist sehr groß und es passen sicher bis zu 8-10 Personen hinein. Am Anfang, bevor das Foto geschossen wird, entscheidet man sich für Ramen, Hintergrund, Weichzeichnungsstärke und Kontrast, alles weitere wird später am Display individuell selbst gemacht.
Die meisten Purikura-Automaten und -Bereiche dürfen nur von Mädchen oder von Mädchen in Begleitung eines Jungen betreten werden, Jungs allein oder Jungs mit Jungs ist der Zutritt untersagt. Gerade bei Schulmädchen ist es sehr beliebt und nachmittags sind die Purikura-Automaten umzingelt von ihnen.
Es macht auf jeden Fall sehr viel Spaß, schade, dass es sowas in Deutschland nicht in der Form gibt.
Ich freu mich schon auf den Tag, an dem wir auch solche Fotos zusammen in Japan machen! <3 Tolle Fotos!
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